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TSV Kattendorf gewinnt Kreisvorgabepokal denkbar knapp
Leezen/Kattendorf. Spannender hätte das Finale des Kreisvorgabepokals 2026 kaum verlaufen können. Vor den Augen zahlreicher Zuschauer setzte sich der TSV Kattendorf I gegen den Leezener SC III erst nach Auswertung des Satzverhältnisses durch und sicherte sich damit seinen zweiten Pokalsieg nach 2024.

Bereits vor Spielbeginn war die Bedeutung des Endspiels deutlich geworden. Nach vier Jahren Dominanz der Kaltenkirchener TS stand erstmals wieder ein anderes Finale auf dem Programm. Von insgesamt 21 gestarteten Mannschaften hatten sich der Leezener SC III und der TSV Kattendorf I bis ins Endspiel vorgekämpft.

Dabei trafen zwei Teams mit unterschiedlichen Turnierverläufen aufeinander. Während Kattendorf auf seinem Weg ins Finale sowohl gegen höher- als auch niedrigerklassige Mannschaften bestehen musste und bereits im Achtelfinale gegen Alvesloe III nur aufgrund des besseren Satzverhältnisses weiterkam, überzeugte Leezen mit souveränen Erfolgen gegen durchweg höherklassige Gegner.

Auch das Finale entwickelte sich zu einem echten Krimi. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Nach zwölf ausgetragenen Partien stand es 6:6 nach Punkten. Damit musste das Satzverhältnis über den Pokalsieg entscheiden.

Hier hatte der TSV Kattendorf hauchdünn die Nase vorn. Mit 25:24 gewonnenen Sätzen sicherten sich die Gäste den Titel, obwohl Leezen sogar die bessere Ballbilanz von 485:446 aufweisen konnte. Ausschlaggebend war letztlich ein einziger Satz zugunsten der Kattendorfer. Besonders wichtig erwiesen sich dabei die Fünfsatzsiege von Sven Rennhack/Ole Koudmani im Doppel sowie von Eric Buchwitz und Sven Rennhack in den Einzeln.

Für den Leezener SC III blieb trotz einer starken Leistung und eines bemerkenswerten Pokalwegs nur die Rolle des unglücklichen Finalisten. Die Gastgeber lieferten dem Favoriten aus der 2. Kreisklasse einen Kampf auf Augenhöhe und waren nur einen Satz vom erstmaligen Pokalsieg der Vereinsgeschichte entfernt.

Beim TSV Kattendorf hingegen kannte der Jubel nach der Auswertung des Endergebnisses keine Grenzen. Wie schon im Achtelfinale bewies die Mannschaft Nervenstärke in den entscheidenden Momenten und durfte am Ende den Pokal in Empfang nehmen. Der zweite Titelgewinn nach 2024 war perfekt – denkbar knapp, aber verdient erkämpft.



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